Wettbewerbe



Wettbewerbe
Wettbewerbe 2012
Wettbewerbe 2011
Wettbewerbe 2010 Wettbewerbe 2009 Wettbewerbe 2008
Wettbewerbe 2007
Wettbewerbe 2006
Wettbewerbe 2005

 

 


Regelmäßig beteiligen wir uns mit guten Erfolgen an Wettbewerben in Stenografie und Computerschreiben sowohl auf Hessenebene als auch im Bundesgebiet und sogar bei Weltmeisterschaften.



Wettbewerbe 2012
Termine 2012
22. Jan. - 4. März 2012 39. Bundesjugendschreiben
(Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien)
24. März 2012 Bezirkstag Mittelhessen in Marburg
(Bezirk Mittelhessen)
31. März 2012 19. Leipzig Open (Kurzschriftwettbewerb nach Intersteno-Bestimmungen)
(Leipziger Stenografenverein)
16. bis 19. Mai 2012 Deutsche Meisterschaften in Suhl (Thüringen)
(Deutscher Stenografenbund)
9./10. Juni 2012 51. Hessische Mannschaftsmeisterschaften in Wetzlar
(Hessischer Stenografenverband) - 52. Hessentag
23. Juni 2012 12. Seniorenmeisterschaften in Marburg
(Deutscher Stenografenbund)
22./23. September 2012 128. Hessischer Stenografentag in Erbach (Odenwald)
(Hessischer Stenografenverband)
5. bis 7. Oktober 2012 Hessen Open - 23. Meisterschaften in Fremdsprachenkurzschrift in Kelsterbach
(Hess. Stenografenjugend)
10. November 2012 24. Bundespokalschreiben in Öhringen
(Deutscher Stenografenbund)
 
Wettbewerbe 2011
Termine 2011
22. Jan. - 27. Februar 2011 38. Bundesjugendschreiben
(Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien)
12. März 2011 Bezirkstag Mittelhessen in Gießen
2. April 2011 Leipzig Open (Kurzschriftwettbewerb nach Intersteno-Bestimmungen)
(Leipziger Stenografenverein)
1. - 4. Juni 2011 Deutsche Meisterschaften in Stuttgart
(Deutscher Stenografenbund)
18./19. Juni 2011 50. Hessische Mannschaftsmeisterschaften in Oberursel
(Hessischer Stenografenverband) - 51. Hessentag
10. - 15. Juli 2011 48. Intersteno-Kongress u. Weltmeisterschaft in Paris
(Intersteno)
24./25. September 2011 127. Hessischer Stenografentag in Gießen
(Hessischer Stenografenverband)
7. - 9. Oktober 2011 Hessen Open - 22. Meisterschaften in Fremdsprachenkurzschrift in Kelsterbach
(Hess. Stenografenjugend)
5. November 2011 23. Bundespokalschreiben in Einbeck
(Deutscher Stenografenbund)
26. November 2011 11. Seniorenmeisterschaften in Dresden
(Deutscher Stenografenbund)
 
Wettbewerbe 2010
10. Deutsche Seniorenmeisterschaften

 
Oberhessische Presse, 17.07.2010

   
Wettbewerbe 2009
Bezirkstag Mittelhessen am 21. März 2009
In diesem Jahr fand der Bezirkstag wieder in den Räumen der Friedrich-Feld-Schule in Gießen statt. An den Meisterschaften nahmen vom Marburger Verein folgende Schreiberinnen teil: Renate Cserepes, Dagmar Damm, Lydia Fülling, Sandra Konieczny und Daniela Willstumpf.

Im Kurzschriftwettbewerb belegte Lydia Füllig den 2. Platz. Sie schrieb bis 280 Silben und bekam die Note 2. Daniela Willstumpf freute sich besonders über den 2. Platz in der Kombinationswertung (Kurzschrift, Tastaturschreiben und Textbearbeitung). An allen drei Wettbewerben nahmen Renate Cserepes, Sandra Konieczny und Daniela Willstumpf teil.

Besonders hervorzuheben sind auch die Ergebnisse, die bei der Textbearbeitung erzielt wurden. Daniela Willstumpf platzierte sich mit 80 Korrekturen in 10 Minuten und 0 Fehlern auf Platz 4; Dagmar Damm kam mit 70 Korrekturen und 0 Fehlern auf Platz 6. Sandra Konieczny erreichte mit 63 Korrekturen und 1 Fehler den 9. Platz und Renate Cserepes mit 48 Korrekturen den 10. Platz.

Es war wie immer ein sehr langer Tag; um 09:00 Uhr begann der Schnellschreibwettbewerb, gefolgt von der Perfektion und der Textbearbeitung. Zwischen den Computerwettbewerben und dem stenografischen Wettbewerb blieb nur eine sehr kurze Pause. Gegen 18:00 Uhr fand die Siegerehrung statt. Etwas erschöpft, aber sehr zufrieden mit den erzielten Ergebnissen, traten die Marburger Stenografen den Heimweg an.

Bericht von Daniela Willstumpf

 

Wettbewerbe 2008
Hessentag 2008 in Homberg (Efze) (14.06.2008)
Der Hessische Stenografenverband hatte zu den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften in Stenografie, Tastaturschreiben und Textbearbeitung am 14. Juni in die Hessentagsstadt Homberg (Efze) eingeladen. Homberg (Efze) ist ein malerisches Fachwerkstädtchen mit steilen Straßen und Gassen wie in der Marburger Oberstadt. Die Schule lag, wie schon so oft, außerhalb der Innenstadt hoch oben am Berg, eine Anreise mit dem Nahverkehr gab es nicht.

Wir Marburger waren mit drei Mannschaften am Start, jeweils eine in jeder Disziplin. Für die Stenografen mit Lydia Fülling, Rosemarie Berghöfer, Claudia Weber, Gudrun Kroll und Hiltrud Göbel standen die Meisterschaften in diesem Jahr unter einem guten Stern. Nach dem Endergebnis, das gegen Abend beim abschließenden gemütlichen Beisammensein in einer griechischen Taverne telefonisch durchgegeben wurde, hatten wir den 2. Platz erreicht und somit die Silber-Medaille (im Fußballjargon: Hessenliga, 2. Platz!). Die Freude war riesig, das bedeutete aber Anwesenheit bei der Siegerehrung am Sonntagvormittag.

Die Siegerehrung in der Aula der Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Schule in Homberg (Efze), an der Rosemarie Berghöfer und Hiltrud Göbel anwesend waren, nahm Herr Staatsminister Jürgen Banzer vom Kultusministerium der geschäftsführenden Landesregierung vor. In seiner Rede kam er auf die besonderen Leistungen der Parlamentsstenografen zu sprechen, die er sehr bewundere, denn auch in der heutigen Zeit sei diese Technik immer noch von großem Nutzen. Als Beispiel nannte er die Arbeit der Stenografen im neuen Wiesbadener Plenarsaal. Durch die gute Akustik dort würden jetzt alle Zwischenrufe der Abgeordneten - ob angebracht oder nicht - bei ihnen ankommen und wörtlich dokumentiert. Er freue sich also, bei den Stenografen zu sein. Den Jugendlichen gab er noch mit auf den Weg: Nutzt das alles für euer späteres Berufsleben, was ihr bei den Vereinen gelernt habt und noch weiter lernen könnt. Er dankte den Vereinen für diese wertvolle Arbeit.

Anschließend nahm Staatsminister Banzer im Beisein des Verbandsvorsitzenden Stefan Senzig und des Wettschreibobmanns Helmut Körner die Verleihung der Medaillen und Urkunden an die Siegermannschaften vor und überreichte Wanderpokale an die erstplatzierten Mannschaften. Übrigens: Die Medaillen tragen erstmals auf der Vorderseite das mehrfarbige Hessentagsemblem, üblicherweise ist dort immer das Wappen der Hessentagsstadt eingeprägt, aber da gab es Probleme. Fazit: Diese Medaillen sind viel schöner!

Auch unsere Teilnehmer beim Tastaturschreiben und der Textbearbeitung am Computer schlugen sich tapfer. Es schrieben außer Claudia Weber und Gudrun Kroll der Nachwuchs Daniela Willstumpf, Sandra Konieczny und Jan Lüdecke. Es reichte zwar nicht zu einer Medaille, aber dabei sein ist doch auch ganz schön und vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.

Bericht von Rosemarie Berghöfer

 

Bezirkstag Mittelhessen 2008 und ein "runder" Geburtstag

Den Bezirkstag Mittelhessen richten der Stenografenverein Gießen und der Marburger jährlich im Wechsel aus. In diesem Jahr war also Marburg dran, und zwar am 15. März. Diese Veranstaltung könnte man eigentlich als "familiär" bezeichnen, man kennt sich, man kann die Leistungen jedes Einzelnen etwa einschätzen und spekuliert natürlich über die zu erreichenden Ergebnisse. Aber in diesem Jahr war alles anders, denn der Stenografenverein Biedenkopf war erfreulicherweise mit dabei. Übrigens: Auch eine kleine Veranstaltung bedeutet im Vorfeld viel Arbeit für den ausrichtenden Verein und für die Werter nach Abschluss der Wettbewerbe.

Für diesen Tag stand aber noch etwas Besonderes auf dem Programm: Schriftfreund Helmut Körner wurde 80! Und das musste natürlich gefeiert werden. Äußerst geheim wurde da von unserem Verein vorgegangen, ein Geburtstagstisch mit Kerzen geschmückt, ein Sektempfang vorbereitet, eine Geburtstagstorte gebacken und eine kleine Rede vorbereitet. Denn wer ist schon bereit, an einem solchen Tag ehrenamtlich tätig zu sein und sich um den Bezirkstag in Marburg zu kümmern? Nur Helmut Körner, Wettschreibobmann für Kurzschrift des Bezirks.

Es dauerte lange, bis das Wettschreibergebnis feststand und die Werter um Helmut zur "Siegerehrung" in den zur Feier vorbereiteten Klassenraum kamen. Sofort stimmten alle das Geburtstagsständchen an. Die Überraschung war gelungen. Auf den "8-Jahrzehnte-Geburtstag" wurde angestoßen und alle Glückwünsche ausgesprochen, was die Vorsitzende Lydia Fülling in der anschließenden kleinen Rede ganz besonders zum Ausdruck brachte in der Hoffnung, dass der Jubilar noch viele Jahre seinem Steno-Hobby nachgehen kann. Dann wurde die Geburtstagstorte angeschnitten und jeder bekam etwas davon ab. Sichtlich bewegt nahm Helmut Körner diese Feier auf.

Endlich war es soweit, die Siegerehrung konnte beginnen. Bezirksmeisterin in der Kombination wurde - wie in den vergangenen Jahren - Astrid Faber aus Gießen, Vizemeisterin Claudia Weber aus unserem Verein (260 Silben/370 Anschläge), gefolgt von Lydia Fülling als Dritte.. Auch bei den Einzelwettbewerben wurden in diesem Jahr die Karten neu gemischt. Während Irene Falk aus Biedenkopf Bezirksmeisterin in Stenografie mit 375 Silben wurde, erreichte Lydia Fülling in Stenografie mit 320 Silben den zweiten Platz als Vizemeisterin, das gleiche Ergebnis gelang Claudia Weber beim Computerschreiben mit 370 Anschlägen. Als weitere Marburger Teilnehmerinnen waren am Start: Dagmar Damm, Hiltrud Göbel, Sandra Konieczny, Gudrun Kroll und Rebecca Weber, jeweils mit guten Leistungen in ihren jeweiligen Disziplinen. Zusammenfassend ist zu sagen: Der Bezirkstag 2008 war für die Marburger Schreiber eine erfolgreiche und gelungene Veranstaltung.

Bericht von Rosemarie Berghöfer

 

Wettbewerbe 2007
123. Hessischer Stenografentag am 29. und 30. September 2007

Begeht ein hessischer Stenografenverein ein Jubiläum, so wird vom Verband der Wunsch vorgetragen, aus diesem Anlass einen Wettbewerb durchzuführen. So bat man uns, anlässlich des 120-jährigen Bestehens unseres Vereins die hessischen Einzelmeisterschaften durchzuführen. Trotz einiger Bedenken im Vorstand, ob wir das überhaupt mit unserem kleinen Frauenteam schaffen, hatten wir uns dann bereit erklärt, den diesjährigen Stenografentag in Marburg auszurichten.

Die kleinste Herausforderung war der Austragungsort, nämlich die Schule für die Wettbewerbe. Die Stadt Marburg stellte uns auf unseren Antrag die Kaufmännischen Schulen zur Verfügung. Außerdem durften wir die Schulcafeteria an beiden Tagen benutzen. Schwieriger war es, die vielen Helfer für die Vorbereitungen und die Verpflegung der Teilnehmer zu finden. Aber auch das haben wir schließlich gut geschafft.

Es stellte sich nun die Frage: Was bieten wir unseren Gästen außer guter Verpfle-
gung an beiden Tagen? Was können die Schreiber tun zwischen den einzelnen Wettbewerben? Hierzu hatte Daniela Willstumpf eine tolle Idee: Sie entwickelte eine Präsentation mit Fotos über das Vereinsleben an einigen Stellwänden im Foyer der Schule. Und auch unsere 1. Vorsitzende Lydia Fülling arbeitete ein kleines Rahmenprogramm aus. Auf einer weiteren Stellwand schrieb sie alle wichtigen Sehenswürdig-
keiten Marburgs auf sowie verschiedene Veranstal-
tungen, die man an diesem Tag besuchen konnte. Selbst für die mit angereisten Kinder gab es keine Langeweile. Dagmar Damm hatte ein gutes Händchen für die "Kleinen"!

Besonders fleißig waren aber unsere beiden Küchenfeen Susanne Stutz und Christine Zeuke, die einige Male bei der Nachfrage nach den leckeren belegten Brötchen ganz schön ins Schwitzen kamen. Zum Mittag gab es dann Chili, das uns der Koch von Hugo's Bistro frisch zubereitet hatte und allen vorzüglich schmeckte. Am reichhaltigen Kuchenbuffet (alles selbst gebacken) war schließlich der Andrang so groß, dass am Ende des Samstagnachmittags nichts mehr da war und die Kuchenbäckerinnen für Sonntag noch einmal abends ran mussten. Einen besonderen Dank geht auch an Rosemarie Berghöfer, unsere Managerin, die für den ganzen Einkauf der Lebensmittel, die Planung der Bewirtung und die Küchenorganisation zuständig war.

Am Sonntagnachmittag bekamen wir dann auch noch Besuch von einem unserer ältesten Vereinsmitglieder, Martin Baum, der seit über 57 Jahren regelmäßig an unseren Veranstaltungen teilnimmt. Er wollte mal sehen, wie so eine Veranstaltung abläuft und fühlte sich im Kreise unserer Damen bei Kaffee und Kuchen sichtlich wohl.

Um 17:00 Uhr fand dann die Siegerehrung in der Aula statt. Lydia Fülling hielt die Begrüßungsrede und auch Sigi Groß, der als Vertreter der Kaufmännischen Schulen Marburg zu der Siegerehrung kam, hielt eine kleine Rede. Nach dieser Rede fand die eigentliche Siegerehrung durch unseren Verbandsvorsitzenden Stephan Senzig statt.

Natürlich hatten auch die Marburger wieder in den verschiedenen Wettbewerben mitgeschrieben. Es gab zwar keine Meister, aber sehr gute Leistungen. Und bei der großen Masse an Schreibern können wir sagen: Marburg hat sich erfolgreich geschlagen. In Stenografie erreichte Lydia Füllling mit sehr guten 300 Silben einen der vorderen Plätze, Claudia Weber kam in der Kombinationswertung von 30 Minuten Schnellschreiben am PC und der Textbearbeitung sowie mit 240 Silben Stenografie auf einen hervorragenden 4. Platz. Auch unsere weiteren Teilnehmerinnen Renate Cserepes, Dagmar Damm, Hiltrud Göbel, Sandra Konieczny, Rebeccca Weber und Daniela Willstumpf konnten sich mit guten Leistungen platzieren.

Eine kleine Anmerkung noch zum Schluss: Die Stadt Marburg war gebeten worden, wie in den Jahren zuvor einen Vertreter des Magistrats zur Siegerehrung zu schicken. Leider warteten wir vergeblich darauf. Bei einem persönlichen Gespräch mit Oberbürgermeister Egon Vaupel bedauerte er, dass diese Panne passiert ist. Er hat versucht, die Sache zu klären, leider erfolglos. Er hat sich dafür entschuldigt.

Bericht von Rosemarie Berghöfer und Daniela Willstumpf

 

Hessische Mannschaftsmeisterschaften in Butzbach am 9. Juni 2007

Wie in den Jahren zuvor, beteiligten sich die Marburger Stenografen auch in diesem Jahr bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften anlässlich des Hessentages. Seit 1962 fahren die Marburger nun regelmäßig zu den Hessentagen. Doch wie entstand überhaupt der Hessentag? Im Jahre 1961 rief der damalige Ministerpräsident Georg August Zinn den Hessentag ins Leben. Mit dieser Veranstaltung wollte er die Bürgerinnen und Bürger in Hessen enger zusammenbringen. Ein Fest, welches von allen mitorganisiert werden kann und bei dem man sämtlichen Vereinen, Firmen usw. die Möglichkeit gibt, sich vorzustellen und sich zu präsentieren. Der Hessentag wird seit dem Jahr 1961 jährlich in einer anderen hessischen Stadt ausgerichtet. In Marburg fand sogar auch schon der Hessentag statt, und zwar im Jahre 1972. Die Hessischen Mannschaftsmeisterschaften werden seit 1962 in der jeweiligen Hessentagsstadt ausgetragen.

In diesem Jahr sollte eine Tastschreibmannschaft und zwei Stenomannschaften bei den Hessischen Mannschaftsmeisterschaften starten. Pünktlich um 09:50 Uhr trafen sich: Lydia Fülling, Rosemarie und Günther Berghöfer, Claudia Weber, Daniela Willstumpf, Dagmar Damm, Sandra Koniezcny und Renate Cserepes am Marburger Bahnhof. Bereits im Zug lief uns der Schweiß von der Stirn, denn es war sehr schwül an diesem Tag. Als wir in Butzbach ankamen, waren wir froh, aus dem stickigen Zug draußen zu sein. Doch als wir ein Stück Richtung Schule liefen und die Straße mit der Steigung erblickten, die zur Schule führte, mussten wir tief durchatmen. Durch das viele Plaudern fiel der Fußmarsch aber doch nicht so schwer wie angenommen und wir erreichten zügig die Schule.

Auf dem Schulgelände trafen wir die anderen Schreiber. Viel Zeit zum Reden gab es allerdings nicht, denn wir mussten gleich in den Computerraum. Und dort war erst einmal Warten angesagt! Ca. eine halbe Stunde später, als geplant starteten wir dann endlich mit dem 10-Minuten-Tastaturschreiben, danach kam die Autorenkorrektur. Die Zeit war sehr knapp, denn die erste Stenomannschaft hatte nach der Autorenkorrektur gerade mal ein paar Minuten Zeit, um in den Stenoraum zu gehen. Die zweite Stenomannschaft startete eine halbe Stunde später.

Gegen 17:00 Uhr trafen sich die Marburger auf dem Schulhof und gingen gemeinsam zum Butzbacher Marktplatz. Sehr schnell wurde eine Pizzeria ausgesucht, in der wir alle gemeinsam zu Abend aßen. Anschließend besuchten wir noch die Evangelische Markuskirche. Diese wurde mit über 6.000 Rosen geschmückt und verwandelte sich in die "Rosenkirche". Bereits am Eingang der Kirche waren wir alle von diesem schönen Augenschmaus begeistert. Während des Rundgangs in der Kirche entstand auch dieses schöne Bild von Lydia und Claudia. Nach dem Besuch der "Rosenkirche" schlenderten wir noch etwas über den Marktplatz und gegen 21:00 Uhr traten wir die Heimreise an.

Lydia Fülling fuhr am Sonntag, 10. Juni zur Siegerehrung. Die Siegerehrung fand im Evangelischen Gemeindezentrum Haus Degenfeld statt. Mit der ersten Stenomannschaft erreichten wir den 5. Platz, mit der zweiten Mannschaft den 9. Platz. In der Autorenkorrektur erreichte unsere Mannschaft einen guten 6. Platz, im Tastaturschreiben den 10. Platz.

Am 29. und 30. September 2007 findet der Hessische Stenografentag in Marburg statt. Die Marburger freuen sich darauf und hoffen, dass möglichst viele Schreiber nach Marburg kommen!

Bericht von Daniela Willstumpf

 

Bezirkstag Mittelhessen am 17. März in Gießen 2007

Der diesjährige Bezirkstag fand wieder in der Friedrich-Feld-Schule statt. Daniela Willstumpf, Claudia Weber und Sandra Konieczny mussten schon sehr früh anreisen, da der Wettbewerb im Tastaturschreiben bereits um 09:00 Uhr begann. Anschließend nahmen die drei Marburger an dem Wettbewerb "Textbearbeitung" teil. Nach dem Schreiben hatten alle ein sehr gutes Gefühl und es wurde schon mit anderen Teilnehmern spekuliert, wer auf welche Plätze kommt. Lydia Fülling und Hiltrud Göbel trafen erst später ein, da die beiden nur an dem stenografischen Wettbewerb teilnahmen.

Um 13:00 Uhr saßen die Stenografen startbereit in den Schulräumen und nach jeweils einer Probeansage, wurde es ernst. Lydia und Claudia schrieben in der Praktikerklasse 2 ab 160 Silben. Daniela und Hiltrud in der Grundklasse ab 60 Silben. Nach dem Schreiben und dem Korrekturlesen war sogar noch Zeit, um in das Kaufhaus Neustädter Tor zu gehen, um eine Kleinigkeit zu essen.

Gegen 17:30 Uhr fand die Siegerehrung statt. Lydia wurde Vizemeisterin im Kurz-
schriftwettbewerb. Sie schrieb aufsteigend von 160 bis 300 Silben mit der Note 2,
eine hervorragende Leistung! Claudia holte den Mittelhessen Titel in der Textbear-
beitung. Sie führte 80 Korrekturen in zehn Minuten durch und dies fehlerfrei. Durch
diese Leistung errang sie in diesem Wettbewerb den ersten Platz. Im Tastatur-
schreiben und in der Kombination belegte sie jeweils den zweiten Platz, in Steno-
grafie erreichte sie mit 240 Silben einen guten 4. Platz. Daniela belegte im Tastatur-
schreiben, Textbearbeitung und in der Kombinationswertung jeweils den 4. Platz.
Einen 3. Platz in der Textbearbeitung und einen 6. Platz im Tastaturschreiben
erreichte Sandra Konieczny, sodass sie in der Kombinationswertung den 6. Platz
errang. Hiltrud erschrieb sich die Note 2 in dem stenografischen Wettbewerb.

Leider war auch in diesem Jahr die Beteiligung am Bezirkstag sehr gering. Im Jahr 2008 finden die Bezirksmeisterschaften in Marburg statt. Die Marburger Stenografen hoffen auf eine bessere Beteiligung.

Bericht von Daniela Willstumpf

 

Wettbewerbe 2006
122. Hessischer Stenografentag am 23. und 24. September 2006 in Rüsselsheim
An dem diesjährigen Stenografentag nahmen Vereine des Hessischen sowie des Pfälzischen und des Südwest-
deutschen Stenografenverbandes teil.
Die Wettbewerbe in Tastaturschreiben, Textbearbeitung, praxisorientierter Textverarbeitung und Stenografie wurden in der Werner-Heisenberg-Schule durchgeführt und auf zwei Tage verteilt. Claudia Weber und Daniela Willstumpf nahmen bereits am Samstag an den Wettbewerben Tastaturschreiben und Textbearbeitung teil.

Mit dem Auto kamen Claudia und Daniela über Frankfurt und dem Mönchhof Dreieck angereist. Dank des Routen-
planers waren die vielen Abfahren kein Problem. Allerdings lotste der Routenplaner die beiden in den Ort Nauheim, ca. 2 km von Rüsselsheim entfernt. In beiden Orten gibt es die Königstädter Straße mit der gleichen Postleitzahl. Claudia und Daniela kamen aber trotz des kleinen Umweges noch pünktlich in der Werner-Heisenberg-Schule an.

Claudia nahm an dem 30-Minuten-Schreiben (Meisterklasse) und Daniela an dem 20-Minuten-Schreiben (Praktikerklasse) teil. Das Tastaturschreiben und auch der anschließende Wettbewerb Autorenkorrektur verlief sehr gut und beide hatten ein sehr gutes Gefühl. Nach dem Korrekturlesen, welches sich bis kurz vor 16:00 Uhr hinzog, gab es nur ein Ziel. Die Cafeteria! Dort gab es unterschiedlich belegte Pizzastücke, Kaffee und mindestens 8 verschiedene Kuchen. Das leckere Essen entschädigte für das lange Korrekturlesen. Bei Pizza, Kaffee und Kuchen konnte man noch sehr nette Gespräche mit den anderen Teilnehmern führen. Gegen 17:45 Uhr traten die beiden Marburger die Heimreise an und erreichten um 19:00 Uhr Marburg.

Am Sonntag ging es schon sehr früh los; denn der stenografische Wettbewerb für P2 und die Meisterklasse begann bereits um 09:30 Uhr und es sollte noch genug Zeit zum Einschreiben oder für einen Kaffee bleiben. Treffpunkt war bei Lydia Fülling um 07:15 Uhr. Daniela Willstumpf war an diesem Tag der Chauffeur und nahm Lydia, Claudia und Hiltrud Göbel in ihrem Auto mit. Kurz vor 09:00 Uhr waren die Marburger in Rüsselsheim angekommen und während Claudia, Daniela und Hiltrud noch kurz in die Cafeteria verschwanden, schrieb sich Lydia schon mal warm.

Lydia und Claudia schrieben in der Geschwindigkeitsklasse P2 ab 160 Silben, Daniela in der Geschwindigkeits-
klasse P1 ab 100 Silben und Hiltrud in der Grundklasse ab 60 Silben.
Daniela, Claudia und Hiltrud waren gegen 13:00 Uhr mit dem Korrekturlesen fertig. Wie auch an dem Tag davor versammelten sich die meisten Schreiber in der Cafeteria, sodass man wieder viel Gelegenheit hatte, sich über die einzelnen Wettbewerbe auszutauschen. Etwas später kam dann auch Lydia vom Korrekturlesen und Helfen und es wurde gemeinsam überlegt, wie man die Zeit bis zur Siegerehrung um 17:00 Uhr überbrücken kann. Reiner Kreßmann schlug vor, in eine Eisdiele ganz in der Nähe zu gehen. Bei herrlichem sonnigem Wetter ließen sich die Marburger Stenografen ihr Eis schmecken.

Kurz vor 17:00 Uhr versammelten sich alle Teilnehmer in der Aula der Werner-Heisenberg-Schule. Alle warteten gespannt auf den Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes e. V., Stephan Senzig. Als dieser dann mit den Urkunden und der Ergebnisliste die Aula betrat, wurde er mit einem kräftigen Applaus empfangen. Die Spannung war kaum noch auszuhalten. Nach und nach wurden die einzelnen Urkunden an die Sieger der einzelnen Wettbewerbe verteilt und Claudia Steinkühler überreichte als hessische Verbandsjugendleiterin die Urkunden an die Sieger der Jugend- und Schülerklassen. Im Anschluss daran wurden die Sieger der pfälzischen und südwest-
deutschen Vereine geehrt.

Doch damit war die Siegerehrung noch nicht beendet! Als Stephan Senzig noch die Ehrenpreise ankündigte und plötzlich der Name Lydia Fülling fiel, rasten die Herzen der Marburger viel schneller.

                                                    Lydia bekam als Erste einen Ehrenpreis für Kurzschrift, da sie 260 Silben mit der Note 1 geschrieben hat. Als dann auch noch Claudia aufgerufen wurde, weil sie in dem Wettbewerb Textbearbeitung in 10 Minuten 58 Autorenkorrekturen mit nur 1 Fehler durchführte und für diese Leistung die Note 1 erhielt, konnten die Marburger es kaum fassen. Doch wie heißt es immer so schön? Aller guten Dinge sind drei! Hiltrud erhielt auch einen Ehrenpreis, denn sie schrieb in der Grundklasse bis 100 Silben mit 1 Fehler und erhielt auch die Note 1. Daniela erreichte im Wettbewerb Tastatur-
schreiben bei der 20-Minuten-Abschrift eine Gesamtanschlagszahl von 5496 An-
schlägen und erhielt hierfür die Note 2.

Die Marburger Stenografen waren mehr als zufrieden und traten mit einem sehr glücklichen Gesicht gegen 18:15 Uhr die Heimreise an.

Und wieder einmal kann man sagen: "Die Marburger Stenografen sahnten ab."

Bericht von Daniela Willstumpf

 

Hessentag 2006
Hessische Mannschaftsmeisterschaften beim Hessentag 2006 in Hessisch Lichtenau. Ja, wo liegt eigentlich Hessisch Lichtenau und wie kommt man dahin? Früher war das Zonenrandgebiet, wo sich Fuchs und Hase "gute Nacht sagten". Straßenmäßig sind es von Marburg etwa 120 km, aber mit dem Nahverkehr dauert es Stunden. Das heißt, Anreise mit dem Zug bis Kassel und dann weiter südöstlich 50 Minuten mit der neuen Tram. Und so wurde es dann auch gemacht.

Die Woche zuvor war hektisch, wer schreibt mit, wann wird geschrieben, täglich neues Programm. Zuletzt wurde noch Daniela Willstumpf krank. Zum Glück haben wir immer noch ein Ass im Ärmel. So erfuhr Hiltrud Göbel während der Zugfahrt, dass sie mitschreiben muss. Toll!

Hessisch Lichtenau empfing uns bei Regen (die ganze Hessentagswoche war das Wetter nicht anders), die Schule lag außerhalb auf einem Berg. Gegen Wind und Regen kämpfend ging es dort hin. Die kleine Mannschaft für Tastaturschreiben und Textbearbeitung mit Lydia Fülling, Sandra Konieczny, Gudrun Kroll und Claudia Weber startete bereits vormittags im letzten Durchgang. Später gaben die Stenografen Rosemarie Berghöfer, Lydia Fülling, Hiltrud Göbel, Gudrun Kroll und Claudia Weber ihr Bestes.

Nach den Schreiben ging es zurück in die Stadt, um noch etwas vom eigentlichen Hessentag zu erleben. Mittlerweile ließ sich auch die Sonne etwas blicken. Es war angenehm, jetzt ohne Schirm durch die Hessentagsstraße zu bummeln. Treffpunkt zur Heimfahrt war um 19 Uhr an der Tram-Haltestelle am Riesenrad. Da kam dann der Anruf vom Verbandsvorsitzenden Stephan Senzig: Die Marburger sind bei den Stenografen auf dem 3. Platz gelandet, also Bronze-Medaille. Es war eine tolle Stimmung bei der Heimfahrt. Nur ein kleiner Wermutstropfen fiel in die Freude: Es fand sich niemand bereit, am Sonntag noch einmal nach Hessisch Lichtenau zur Siegerehrung zu fahren. Eigentlich schade!

Als die endgültige Ergebnisliste vorlag, konnten wir feststellen, dass die Marburger Stenografen die Silber-Medaille nur mit einigen wenigen Punkten hinter den Gießener Schreibern verpasst hatten. Wir freuen uns aber, dass in diesem Jahr zwei Stenografie-Mannschaften des Bezirks Mittelhessen auf dem Siegertreppchen standen. (R. B.)


Wettbewerbe 2005
Deutsche Seniorenmeisterschaften 2005 in Erfurt

Am 26. November wurden in Erfurt die 5. Deutschen Seniorenmeisterschaften in Stenografie und Maschinenschreiben durchgeführt. Es war schon das dritte Mal, dass sich Schreiberinnen und Schreiber aus ganz Deutschland zu den Wettbewerben in Thüringen trafen. Etwa 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren angereist, die älteste Schreiberin war 82 Jahre alt! Vom Marburger Stenografenverein nahmen Lydia Fülling und Rosemarie Berghöfer an beiden Wettbewerben teil.

Die Ergebnisse können sich sehen lassen, Senioren sind heutzutage bis ins hohe Alter fit! Ob in Stenografie bis 350 Silben oder in der 20-Minuten-Texterfassung mit über 500 Anschlägen pro Minute wurden sehr gute Leistungen erbracht. Auch Senioren sind mittlerweile beim Schnellschreiben auf Computer umgestiegen, sie reisen zum Teil mit eigenen Notebooks an, wie bei Jugendlichen üblich. Nur eine Teilnehmerin brachte noch ihre gute alte Schreibmaschine mit. Zwei Altersklassen waren vorgegeben: die "jungen" Senioren ab 50 und die "alten" ab 65 Jahren.

Lydia Fülling, junge Seniorin, belegte bei den Einzelergebnissen in Stenografie mit 260 Silben Platz 5, Rosemarie Berghöfer landete in der anderen Altersgruppe mit 220 Silben im Mittelfeld. Noch flinke Finger bewiesen beide bei der 20-Minuten-Texterfassung, Rosemarie Berghöfer verpasste mit nur wenigen Punkten eine Medaille und landete auf Platz 4. In der Gesamtwertung beider Disziplinen kam sie wiederum auf Platz 4, bei Deutschen Meisterschaften aber ein gutes Ergebnis.

Nach dem Motto "Dabei sein ist einfach alles" haben die Schreiberinnen aus Marburg gemeinsam mit Teilnehmern aus Langen und Obertshausen Hessen bestens vertreten. (R. B.)

 

Hessischer Stenografentag am 24. und 25. September 2005 in Bürstadt
Für die Marburger Stenografen standen die hessischen Meisterschaften in diesem Jahr unter keinem guten Stern: Ein kleines Grüppchen an Spitzenschreibern war zu den Kurzschriftwettbewerben gemeldet worden. Aus der Teilnahme wurde kurzfristig nichts, (fast) alle erkrankten plötzlich und mussten zu Hause bleiben. Als einzige Marburger Schreiberin ging Hiltrud Göbel an den Start. Sie hatte gemeinsam mit Schwester und Hund das Wettschreiben mit einem längeren Wochenende in Bürstadt geplant und konnte so den Verein bei dem Kurzschriftwettbewerb am Sonntag und der abschließenden Siegerehrung vertreten.



Bei den technischen Wettbewerben am Samstag (Tastaturschreiben, Perfektion und Textbearbeitung) sah es ganz anders aus. Hier belegte Claudia Weber beim Tastaturschreiben (30 Minuten-Schreiben) und der Textbearbeitung einen guten Platz im Mittelfeld.

 

Höchst erfreulich schlugen sich unsere jugend-
lichen Teilnehmerinnen. Sie landeten zwar nicht unter den "Top Ten" der hessischen Rangliste, sind aber auf dem besten Weg dorthin. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Rebecca Weber, die beim Tastatur-
schreiben in der Meisterklasse (30-Minuten-Schreiben) startete, die Perfektion (10-Minuten-Schreiben) mit 0 Fehlerpunkten schaffte und somit Platz 12 erreichte, dicht gefolgt von Sandra Konieczny, die 20 Minuten
schrieb und an der Textbearbeitung teilnahm. Herzlichen Glückwunsch den beiden Nachwuchsschreiberinnen!
(C. W.)