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10. April 2005

Präsidentin und zwei Vizepräsidentinnen an der Spitze des DStB

Als Nachfolger für die während der Amtsperiode zurückgetretenen Karl Wilhelm Henke als Präsident und Wolfgang Klein und Josef Stehling als Vizepräsidenten wählte die heutige Mitgliederversammlung mit Hannelore Schindelasch, Oldenburg, erstmals eine Frau an die Spitze des Deutschen Stenografenbundes, auch die beiden Posten der Stellvertreter wurde mit zwei Vizepräsidentinnen (Barbara Broeker, Dülmen, und Waltraut Dierks, Münster) besetzt. Neben den Ergänzungswahlen war die Diskussion über die allgemeine Situation in Kurzschrift und im Tastschreiben Schwerpunkt der Versammlung.


5. März 2005

HStV-Vorsitzender lehnt Kandidatur als DStB-Präsident ab

In seinem Tätigkeitsbericht im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung in Rüsselsheim erklärte der Verbandsvorsitzende Stephan Senzig endgültig seinen Verzicht auf eine Kandidatur als Nachfolger des zurückgetretenen Präsidenten des Deutschen Stenografenbundes, Karl Wilhelm Henke. In erster Linie seien gesundheitliche Gründe dafür Ausschlag gebend. Auch als möglicher Vizepräsident wird er definitiv nicht kandidieren.


25. und 26. September 2004

Dreifache Meisterschaften beim 120. Hessischen Stenografentag

Beim 120. Hessischen Stenografentag in Beerfelden nahmen erstmals zwei weitere Verbände, nämlich Pfalz und Südwest, teil, um ihre Meisterschaften gemeinsam auszutragen. Aus organisatorischen Gründen waren die Wettschreibbedingungen für alle gleich, d. h., die Ausnahmen von den Wettschreibordnungen des Deutschen Stenografenbundes, die der Hessische Stenografenverband für sich in Anspruch nimmt, galten auch für die beiden anderen Verbände.

Im kommenden Jahr findet der 121. Hessische Stenografentag in Bürstadt statt. In Abstimmung mit den beiden benachbarten Verbänden werden wieder dreifache Meisterschaften stattfinden.


27. September 2003

Herbstversammlung mit Fachtagung zum Wettschreibbereich

Folgende Anregungen und Änderungswünsche wurden dargestellt und/oder diskutiert:

Soweit es sich um Anregungen oder Anfragen handelt, werden diese bei der nächsten Bundesvorstandssitzung am 8. November 2003 von den Vertretern des HStV eingebracht und das Ergebnis im dann nächsten Rundschreiben oder spätestens in der JHV 2004 berichtet.


4. Oktober 2001

Hessischer Stenografenverband im Gespräch mit dem Stenografenverein 1925 Treysa

Am 4. Oktober 2001 trafen sich die Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes und des Stenografenvereins 1925 Treysa, Stephan Senzig und Ralf Groß, und deren Stellvertreter Karl-Heinz Thaumüller und Klaus Bock im Stenografenhaus in Schwalmstadt-Treysa zu einem ersten offiziellen Gespräch, das von der Herbstvertreterversammlung 2000 des Hessischen Stenografenverbandes beauftragt worden war. Das Gespräch fand in einer harmonischen Atmosphäre statt und

diente in erster Linie der Frage nach der Zusammenarbeit zwischen Verband und Verein und der Aufarbeitung der letzten zwanzig Jahre. Die Gesprächsteilnehmer waren sich nach Erörterung aller relevanten Punkte darin einig, dass derzeit weder der Verband noch der Verein einen Nutzen aus einer Mitgliedschaft des Stenografenvereins 1925 Treysa im Hessischen Stenografenverband ziehen würden.


9. Juni 2001

Neuer Vorstand im Hessischen Stenografenverband

Nachdem die Suche nach einem Vorsitzenden und wenigstens einem Stellvertreter bei der Jahreshauptversammlung am 10. März d. J. in Friedberg ohne Erfolg war, brachte die heute eigens dazu einberufene außerordentliche Vertreterversammlung das Ergebnis, dass alle Positionen besetzt werden konnten. Voraussetzung dafür, dass Stephan Senzig auf Bitte der Versammlung bereit war, erneut als Vorsitzender zu kandidieren, war die Verlagerung der meisten bisher von ihm wahrgenommenen, vor allem administrativen Aufgaben auf die übrigen Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes und in den Wettschreibbereich. Der neue Vorstand setzt sich nunmehr wie folgt zusammen:

Vorsitzender: Stephan Senzig
Stv. Vorsitzende: Rüdiger Busch und Karl-Heinz Thaumüller
Rechner: Dietmar Schaub
Schriftführerin: Heike Vetter
Jugendleiterin: Claudia Hühnert

Außerdem wurden Regine Hoppe und Sonja Samulowitz in den Wettschreibausschuss gewählt, um den Wettschreibobmann Helmut Körner bei dem nunmehr erweiterten Aufgabenbereich zu unterstützen.


26. Mai 2001

Deutsche Meisterschaften in Holzminden

Mit 26 Medaillen kehrten die Teilnehmer der hessischen Stenografenvereine mit einem guten Ergebnis von den Deutschen Meisterschaften 2001 in Holzminden heim. Die hessischen Medaillengewinner finden Sie hier.


20. Mai 2001

Hessische Mannschaftsmeisterschaften

Im Rahmen des 41. Hessentages in Dietzenbach fanden an diesem Wochenende in Obertshausen die 41. Mannschaftsmeisterschaften des Hessischen Stenografenverbandes statt. Die Ergebnisse finden sie hier.


15. Oktober 2000

Deutschen Stenografenbund beschließt neue Kombinationswertung nach hessischem Entwurf

Bei seiner sog. Herbstsitzung fasste der Gesamtvorstand des Deutschen Stenografenbundes verschiedene Beschlüsse, von denen der einer neuen und erweiterten Kombinationswertung wohl der wichtigste war. Der Entwurf, den der Hessische Stenografenverband erst in der Jahreshauptversammlung 2001 verabschieden wollte und der auf der Vertreterversammlung am 28. Oktober bereits vorgelegt und diskutiert werden sollte, wurde von den Mitgliedern des Gesamtvorstands ohne jede Änderung einstimmig beschlossen. Diese neue Kombinationswertung besteht aus der Leistung in Kurzschrift (50 %), der im Tastschreiben (25 %) und der in der Textbearbeitung und -gestaltung (25 %), wobei die jeweiligen Punktwerte entsprechend angepasst werden müssen; Kurzschrift und mindestens eine der Tastdisziplinen müssen bestanden sein. Weiter wurde beschlossen, die Praktikerklasse im Tastschreiben bei den Deutschen Meisterschaften zu streichen und dafür die Mindestvoraussetzungen denen der Praktikerklasse anzupassen. Im Einzelnen gelten jetzt folgende Mindestanforderungen: Tastschreiben 300 Anschläge/Minute für Erwachsene, 200 A/M für Jugendliche und 160 A/M für Schüler; Perfektion 240 A/M bzw. 160 A/M bzw. 120 A/M, Textbearbeitung und -gestaltung (jetzt ohne vorherige Texterfassung) 50 Bearbeitungen (Praktikerklasse 35) für alle Altersklassen, ebenso 50 Punkte für die Praxisorientierte Textverarbeitung und mindestens Praktikerklasse 1 für Erwachsene in Kurzschrift. Die Teilnahmegebühren für die DM 2001 in Holzminden bleiben gegenüber den DM 2000 in Haltern unverändert. Darüber hinaus beschloss der Gesamtvorstand ein Seniorenschreiben ab dem Jahre 2001, das am 1. Adventwochenende stattfinden soll und aus dem Kurzschriftwettbewerb und einem 20-Minuten-Schnellschreiben sowie der dazugehörigen Kombinationswertung bestehen soll; zunächst gibt es die Altersklassen A von 50 bis 64 Jahre und B über 65 Jahre. Außerdem beschloss der Gesamtvorstand die Besetzung der verschiedenen Ausschüsse.


24. September 2000

Zweitbeste hessische Bestleistung in Kurzschrift durch Reiner Kreßmann

Erstmals seit 1988, damals erreichte Josef Hrycyk 475 Silben, wurden bei einem Wettbewerb im Bereich des Hessischen Stenografenverbandes 450 Silben als Höchstleistung erreicht. Reiner Kreßmann vom Stenografenverein Gabelsberger Rüsselsheim, Diplom-Physiker und Student und Hobby-Stenograf, erreichte diese Leistung beim 116. Hessischen Stenografentag in Neukirchen (Knüll), bei dem auch in den anderen Disziplinen hervorragende Leistung erbracht wurden. 


16. April 2000

Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes wählt neuen Präsidenten

Mit überwältigender Mehrheit (2 Enthaltungen, keine Gegenstimmen) wählte die heutige Mitgliederversammlung den Vorsitzenden des Verbandes für Informationsverarbeitung NRW (vormals Westdeutscher Stenografenverband) und früheren Vizepräsidenten des Deutschen Stenografenbundes, Karl Wilhelm Henke, zum neuen Präsidenten und damit zum Nachfolger des im Juli 1999 zurückgetretenen Horst Diehl. Die übrigen Mitglieder des Präsidiums wurden ebenso einstimmig wiedergewählt wie die Mitglieder des Systemausschusses und die Rechnungsprüfer. 


11. März 2000

Jahreshauptversammlung des Hessischen Stenografenverbandes

Zu Beginn der heutigen Jahreshauptversammlung in Kelsterbach hatte der Vorsitzende des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig aus Bad Camberg, den Bürgermeister der Stadt Kelsterbach, Erhard Engisch, begrüßt und sich für die kostenlose Durchführung von Kopierarbeiten bei der Stadt Kelsterbach bedankt. Engisch bedankte sich für die Einladung und richtete ein Grußwort an die Versammlung. Mit der Ankündigung, im nächsten Jahr nicht mehr für das Amt zur Verfügung zu stehen, beendete der Vorsitzende seinen Tätigkeitsbericht. und bestätigte gleichzeitig seine frühere Aussage, auch nicht für ein Amt im Präsidium des Deutschen Stenografenbundes kandidieren zu wollen. Weiterer Höhepunkt der Jahreshauptversammlung war die gut vorbereitete Satzungsänderung, in der unter anderem der Untertitel des Verbandes in „Landesverband für Kurzschrift, Textverarbeitung und Bürokommunikation“ (vorher für Kurzschrift, Maschinenschreiben und Bürowirtschaft) geändert wurde. Ziel der Satzungsänderung waren in erster Linie die Anpassung an die heutigen Gegebenheiten in der stenografischen Organisation (z. B. Erhöhung der Stimmenzahl der Vereine) und die Bereinigung einiger unklarer Punkte. Außerdem sollte die Satzung an die neuen Regeln der Deutschen Rechtschreibung und an die geänderte DIN 5008 angepasst werden. Besonders erfreulich war, dass alle Vorschläge die erforderliche Mehrheit fanden. Auch wenn die neue Satzung letzten Endes einstimmig verabschiedet wurde, so wird sie aber erst mit der Eintragung im Vereinsregister gültig. Für das Fachthema bei der Vertreterversammlung am 28. Oktober 2000 in Fernwald hatte man sich auf einige interessante Bereiche zum Thema „Internet“ mit Uwe Schwab geeinigt. Außerdem wurden noch einige Termine und Orte für 2001 beschlossen: Die Jahreshauptversammlung findet am 10. März 2001 wieder in Friedberg statt, die Bezirkstage Mittelhessen, Nordhessen und Rhein-Main wurden auf das Wochenende 24. und 25. März 2001 festgelegt und der 117. Hessische Stenografentag am 22. und 23. September 2001 wurde nach Darmstadt vergeben.


26. November 1999

Ehrenbrief des Landes Hessen für Stephan Senzig

In einer kleinen Feierstunde in Bad Camberg überreichte der Bürgermeisters Gerhard Reitz dem Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig, den Ehrenbrief des Landes Hessen. Er würdigte die umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit für den Hessischen Stenografenverband und dankte dafür auch im Namen von Ministerpräsident Roland Koch. Gregor Keller bedankte sich für die stenografische Organisation, zeigte einige Stationen im stenografischen Lebenslauf des Geehrten auf und lobte sein Engagement für diese Organisation. Im Kreise einiger befreundeter Stenografen, die eigens zu diesem Anlass nach Bad Camberg gekommen waren, fachsimpelte man mit dem Bürgermeister über die Bedeutung der Stenografie in der heutigen Zeit. Mit einem gemeinsamen Abendessen klang der Abend aus, den Helga Oehne, Vorsitzende des Stenografenvereins Kelsterbach, vorbereitet hatte.


3. Oktober 1999

Stephan Senzig dementiert jegliche Kandidatur für ein Amt im DStB

Für das Amt als Nachfolger des Anfang Juli d. J. überraschend zurückgetretenen Präsidenten des Deutschen Stenografenbundes, Horst Diehl aus Neukirchen (Knüll), ist neben anderen Personen auch der Vorsitzende des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig aus Bad Camberg, im Gespräch. Senzig bestätigte jedoch auf Anfrage, zu keiner Zeit die Absicht gehabt oder gar seine Bereitschaft erklärt zu haben, für dieses oder ein anderes Amt im Präsidium des Deutschen Stenografenbundes kandidieren zu wollen, und dementierte damit Gerüchte in Kreisen des Verbandes für Informationsverarbeitung NRW (früher Westdeutscher Stenografenverband), er stehe für das Amt des Präsidenten des Deutschen Stenografenbundes zur Verfügung. Wie Senzig weiter erklärte, fülle ihn das Amt als Vorsitzender des HStV neben seiner beruflichen Tätigkeit als selbstständiger Systemberater so aus, dass seine ehrenamtliche Kapazität erschöpft sei, weil ohnehin kaum Zeit für den privaten Bereich verbleibe. Ein zusätzliches Amt komme unter keinen Umständen in Frage. Außerdem könne er das Amt des Präsidenten des DStB auch nicht mit der Qualität ausfüllen, die seinen eigenen Ansprüchen genüge. Darüber hinaus stehe ihm der Hessische Stenografenverband, dessen Vorsitzender er seit 1987 ist, näher als der Deutsche Stenografenbund.


28. August 1999

Pilotveranstaltung "Praxisorientierte Textverarbeitung" des Hessischen Stenografenverbandes

Der Hessische Stenografenverband führte heute wie geplant seine Pilotveranstaltung zum neuen Wettbewerb "Praxisorientierte Textverarbeitung" in Offenbach durch und zwar in der gleichen Schule, in der vier Wochen später die Wettbewerbe des 115. Hessischen Stenografentages stattfinden werden. 12 Schreiberinnen und Schreiber aus acht Vereinen, davon zwei außerhalb Hessens, hatten sich eingefunden und bearbeiteten zunächst die von der Stellvertretenden Vorsitzenden, Brigitte Stegner, professionell vorbereiteten Aufgaben unter Wettbewerbsbedingungen. Anschließend wurden die Aufgaben und die Fehler besprochen und in einzelnen Fällen besser verständliche Formulierungen in der Aufgabenstellung vorgeschlagen. Auch wenn letztlich die Ergebnisse der Pilotteilnehmer zweitrangig waren, so gab es doch für alle eine eigens für diese Veranstaltung entworfene Urkunde. Fazit der Veranstaltung war übereinstimmend, dass dieser Pilotwettbewerb notwendig war, um aus den heutigen Erfahrungen für den nächsten Wettbewerb in vier Wochen zu lernen, und damit den erwarteten Erfolg hatte - für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ebenso für die Verantwortlichen, die diesen Wettbewerb vorbereiten und durchführen müssen.


2. August 1999

Deutsche Medien führen die neue Rechtschreibung ein

Genau ein Jahr, nachdem die Regeln der neuen Rechtschreibung Rechtskraft erhalten haben, haben am 1. August 1999 die deutschen und die meisten österreichischen Medien (Nachrichtenagenturen, Zeitungen, Zeitschriften, Videotext usw.) ihre Veröffentlichungen auf die neue deutsche Rechtschreibung umgestellt. Die Schweizer Medien haben dies schon zu einem früheren Zeitpunkt getan. Die Unternehmen der deutschen Privatwirtschaft wollen nunmehr ebenfalls die neuen Regeln in ihre Korrespondenz übernehmen. Mit diesem Schritt wird die Bevölkerung ab jetzt deutlicher an die neue deutsche Rechtschreibung herangeführt. Leider haben einige Artikel und Kommentare den Eindruck erweckt, die neue Rechtschreibung sei erst zum jetzigen Zeitpunkt in Kraft getreten.

Der Deutsche Stenografenbund hat für seinen Bereich die Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung bereits zum 1. August 1998 eingeführt. Dies gilt für alle Veröffentlichungen (Rundschreiben, Deutsche Stenografen-Zeitung usw.) und in den Wettschreiben sowohl für Texte als auch für Textvorlagen. Die Übertragungen in Kurzschrift können für die Dauer der Übergangszeit (bis Juli 2005) wahlweise in alter oder neuer Rechtschreibung - auch gemischt - angefertigt werden.


11. Juli 1999

Vizepräsidenten übernehmen die Geschäftsführung des DStB

In einem Schreiben der Vizepräsidenten des Deutschen Stenografenbundes, Konrad Weber, Holzminden, und Wolfgang Klein, Regensburg, an den Gesamtvorstand und die Ausschüsse wurde der Rücktritt von Horst Diehl bestätigt. Gleichzeitig wurde mitgeteilt, dass alle anstehenden Termine und Aufgaben wie geplant wahrgenommen werden; dazu zählen insbesondere das Bundespokalschreiben 1999 in Berlin und die Deutschen Meisterschaften 2000 in Haltern.


6. Juli 1999

Horst Diehl als Präsident des DStB zurückgetreten

Kurz vor Antritt seines Urlaubs hat der Präsident des Deutschen Stenografenbundes, Horst Diehl, Neukirchen (Knüll), ohne Angabe von Gründen seinen Rücktritt erklärt.


6. März 1999

Neuer Wettbewerb in Hessen

Bei der Jahreshauptversammlung des Hessischen Stenografenverbandes, bei der der bisherige Vorstand für weitere zwei Jahre wiedergewählt wurde, wurde ein Vorschlag des Geschäftsführenden Vorstandes für einen neuen Wettbewerb "Praxisorientierte Textverarbeitung" mit großer Mehrheit angenommen. Der neue Wettbewerb enthält Aufgaben aus dem Bereich der Textverarbeitungsprogramme unter Berücksichtigung der Vorschriften der DIN 5008. Der Wettbewerb wird erstmals beim 115. Hessischen Stenografentag am 25. und 26. September 1999 in Offenbach am Main ausgetragen. Um erste Erfahrungen für Schreiber und Werter zu erhalten, findet am 28. August 1999 ebenfalls in Offenbach am Main eine Pilotveranstaltung statt, zu der alle Verbände mit ihren Spitzenschreibern eingeladen sind. Mit der Einrichtung dieses Wettbewerbs kommt der Hessische Stenografenverband einem Wunsch des Deutschen Stenografenbundes nach, nach den Wettbewerben zur Professionellen Textverarbeitung bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam und Lausanne einen entsprechenden Wettbewerb auch im Bereich des Deutschen Stenografenbundes zu etablieren. Dabei sollten die Verbände als Vorreiter Erfahrungen sammeln für die Einrichtung eines solchen Wettbewerbs zu den Deutschen Meisterschaften 2000 in Haltern.


13. und 14. Februar 1999

Überarbeitung des Systemurkunde und neues Konzept für die Kurzschrift

Eine außerordentliche Sitzung des Gesamtvorstandes, erweitert um die Mitglieder des Systemausschusses befasste sich in den Räumen der Forschungs- und Ausbildungsstätte für Kurzschrift und Textverarbeitung in Bayreuth mit einer durch die neue Rechtschreibung ausgelösten Anpassung und weiteren notwendigen Änderungen der Systemurkunde sowie mit einem neuen Konzept für die Kurzschrift, um wieder mehr und größere Teile in der Gesellschaft wieder für die Kurzschrift zu interessieren. Folgende Kernpunkte wurden am Ende der Tagung erarbeitet, die wohl als Bayreuther Beschlüsse in der Kurzschriftgeschichte eingehen werden:

Der Systemausschuss wird dem Gesamtvorstand für seine Sitzung am 15. Mai 1999 in Oberhausen einen Entwurf für eine Neufassung der Wiener Urkunde vorlegen. In diese Arbeiten werden auch die österreichischen Schriftfreunde einbezogen. Zur Umsetzung der anderen Punkte wurde das Präsidium beauftragt entsprechende Arbeitsgruppen einzusetzen. Darüber hinaus wird der Deutsche Stenografenbund Konzepte für die künftige Publikation kurzschriftlicher Fachliteratur entwickeln, die durch die jüngsten Veränderungen im Verlagswesen erforderlich geworden sind.


31. Januar 1999

Bürstädter Stenografen im Internet

Seit heute ist auch der Bürstädter Stenografenverein 1977 e. V. mit eigenen Seiten als jetzt zehnter hessischer Stenografenverein im Internet.


7. November 1998

Debakel des Hessischen Stenografenverbandes beim Bundespokalschreiben

Mit großen Hoffnungen waren die Mannschaften des Hessischen Stenografenverbandes nach Goslar gefahren, wo das 10. Bundespokalschreiben stattfand. Für die Kurzschriftler wäre zwar schon ein 4. Platz als großer Erfolg gefeiert worden, aber die Maschinenschreiber waren sich sicher mindestens unter die ersten Drei zu kommen. Mit einem 5. Platz unter 10 Mannschaften in Kurzschrift (hinter dem Norddeutschen, dem Bayerischen, dem Westdeutschen und dem Ostdeutschen Stenografenverband) erfüllten Reiner Kreßmann, Regine Hoppe, Irene Falk, Uwe Schwab und Sonja Samulowitz die Erwartungen. Nicht so gut lief es bei den Maschinenschreibern mit Ilona Lang, Uwe Dächert, Angelika Barnickel, Markus Schööfler und Irena Saueressig: Ein unerklärlicher und nicht nachvollziehbarer Stromausfall an ihrem PC führte dazu, dass die Arbeit von Ilona Lang nicht gewertet werden konnte. Zwar hätte es wohl auch so nicht zu einem Platz unter den ersten Drei gereicht, aber mit ca. 7000 Punkten weniger musste die Mannschaft mit Platz 7 (hinter dem Pfälzischen, dem Westdeutschen, dem Norddeutschen, dem Bayerischen, dem Ostdeutschen Stenografenverband und der zweiten Mannschaft des Norddeutschen Stenografenverbandes) unter 9 Mannschaften zufrieden sein.

Im nächsten Jahr findet das Bundespokalschreiben in Berlin statt; außerdem wird es einen neuen, dritten Wettbewerb geben, nämlich die Textbearbeitung und -gestaltung.


23. Mai 1998

Neues Präsidium des DStB gewählt

Auf der heutigen Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes in Heilbad Heiligenstadt wurden der bisherige Präsident, Horst Diehl aus Neukirchen (Knüll) mit großer Mehrheit und der bisherige Vizepräsident, Konrad Weber, Holzminden, wiedergewählt. Als weiterer Vizepräsident kam Wolfgang Klein, Regensburg, neu ins Präsidium. Auch die übrigen Ämter im Präsidium mußten neu besetzt werden: Als Schatzmeister wurde Waltraud Gallasch, Bad Nauheim, und als Schriftführerin Barbara Kijek, Heilbad Heiligenstadt gewählt. Bereits zwei Tage früher war bei der Delegiertenversammlung der Deutschen Stenografenjugend Jochen Schönfeld, Berlin, zum neuen Bundesjugendleiter gewählt worden. Er gehört in dieser Funktion ebenfalls dem Präsidium des Deutschen Stenografenbundes an.

In den Diskussionsbeiträgen am Ende der Mitgliederversammlung, wurde fast ausschließlich auf die Möglichkeiten der Spracherkennung eingegangen, mit der sich die stenografische Organisation umgehend und verstärkt auseinandersetzen muß.


14. Dezember 1997

StMV Neukirchen 1980 e. V. im Internet

Seit heute ist auch der Heimatverein des Präsidenten des Deutschen Stenografenbundes, der Steno- und Maschinenschreibverein Neukirchen 1980 e. V., mit einer eigenen Seite als neunter hessischer Stenografenverein im Internet. Damit haben jetzt bereits sieben Vereine vom Angebot des hessischen Verbandsvorsitzenden Gebrauch gemacht, über dessen Online-Verbindung eigene Seiten ins Internet zu stellen.


8. November 1997

2. Platz beim Bundespokalschreiben

Mit einem unerwarteten zweiten Platz beim diesjährigen Bundespokalschreiben in Öhringen konnte die Mannschaft Maschinenschreiben des Hessischen Stenografenverbandes wieder an die Erfolge früherer Jahre anknüpfen. Die Mannschaft Kurzschrift dagegen mußte ein weiteres Mal die Überlegenheit der anderen Mannschaften anerkennen, die hauptsächlich aus Parlamentsstenografen bestanden, und sich mit einem siebten Platz begnügen.


26. Oktober 1997

Wettschreibordnung Kurzschrift geändert

Der Gesamtvorstand des Deutschen Stenografenbundes beschloß in seiner Herbstsitzung in Kassel auf Anregung des Hessischen Stenografenverbandes, bei Leistungsschreiben unterhalb der Bundesebene dem Veranstalter zu überlassen, ob in den unteren drei Leistungsklassen in Kurzschrift 8 oder wie früher 10 Minuten anzusagt werden.


20. Oktober 1997

ZVB Obertshausen 1964 E. V. im Internet

Seit heute ist auch der größte hessische Stenografenverein, der ZVB Obertshausen 1964 E. V., mit einer eigenen Seite im Internet. Damit sind jetzt acht hessische Stenografenvereine im Internet und bieten ihren Mitgliedern und Interessenten Informationen zum Verein, das Kursangebot und eine Terminübersicht an. Mit Bürstadt und Darmstadt werden voraussichtlich noch in diesem Jahre zwei weitere Vereine des Hessischen Stenografenverbandes ins Netz gehen.


7. Oktober 1997

Textverzeichnis des HStV im Internet

Mit dem heutigen Tage stellt der Hessische Stenografenverband über seine Seiten im Internet Textmaterial zur Verfügung. Dabei handelt es sich fast ausschließlich um bereits veröffentlichte Texte. Die Texte können per vorbereiteter eMail bestellt werden und werden je nach Verfügbarkeit als Anlage zu einer eMail oder bei älteren Texten (nach Rückfrage) bzw. bei Bedarf gegen Portoersatz als Hardcopy versandt. Zunächst ist nur eine Auswahl von Texten in den drei Disziplinen (Kurzschrift, Tastschreiben und Computerschreiben) im Angebot. Es ist geplant, das übrige noch vorliegende Textmaterial so bald wie möglich in das Textverzeichnis aufzunehmen.


30. September 1997

Landesgruppe Deutschland der INTERSTENO gibt Gebühren für WM 1998 bekannt

Nach einer bisher unbestätigten Information wurde in Münster bei der Generalversammlung der Landesgruppe Deutschland der INTERSTENO folgendes bekanntgegeben: Der Kongreßbeitrag 1998 beträgt 250 SFR plus die Gebühren für die Wettschreibteilnahme plus 50 DEM Abgabe an die Landesgruppe Deutschland. Im Mehrsprachenwettbewerb ist jetzt das erste Kriterium die Summe der gültig übertragenen Minuten und nicht mehr die Anzahl der gültig übertragenen Sprachen. Der Schnellübertragungswettbewerb wird offizielle Disziplin.


29. September 1997

Marburger Stenografenverein 1887 e. V. im Internet

Ein weiterer Verein hat das Angebot des Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig, angenommen und ist seit heute mit Informationen zu Verein, Seminarangebot und Terminübersicht im Internet. Der  Marburger Stenografenverein 1887 e.V., der in diesem Jahr sein 110jähriges Bestehen feiert und am 11. und 12. Oktober 1997 den 113. Hessischen Stenografentag ausrichtet, gehört zu den größten und aktivsten Vereinen im Hessischen Stenografenverband. Marburg war bereits 1977 zum 90jährigen und 1987 zum 100jährigen Jubiläum des Vereins Gastgeber des Hessischen Stenografentages. Damit sind jetzt sieben Vereine des Hessischen Stenografenverbandes im Internet. Nach den Vereinen Obertshausen und Bürstadt hat nun auch der Stenografenverein Darmstadt angekündigt, demnächst ins Internet zu gehen.


15. September 1997

Stenografenverein 1898 Eschwege E. V. im Internet

Durch Zufall haben wir heute erfahren, daß auch der  Stenografenverein 1898 Eschwege E.V. im Internet ist, und zwar offensichtlich schon seit längerer Zeit. Damit sind jetzt schon sechs hessische Stenografenvereine im Internet, bereits zwei mit eigenen Seiten und endlich auch einer nördlich der Mainlinie. Der Stenografenverein 1898 Eschwege feiert im kommenden Jahr sein 100jähriges Bestehen und ist Mitveranstalter des 114. Hessischen Stenografentages am 26. und 27. September 1998 in Eschwege.


3. September 1997

Auch Erbach im Odenwald und Kelsterbach im Internet

Nach Offenbach und Langen haben nun auch Erbach im Odenwald und Kelsterbach das Angebot des Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig, angenommen und sind als vierter und fünfter hessischer Stenografenverein seit heute im Internet. Die Vereine Obertshausen und Bürstadt haben angekündigt, noch in diesem Herbst mit eigenen Seiten ins Internet zu gehen.


5. August 1997

Mailing-Liste "Stenos" eingerichtet

Einer der Internet-Stenos der ersten Stunde, Jochen Schönfeld aus Berlin, hat eine Mailing-Liste eingerichtet, an der sich alle interessierten Stenografen beteiligen können.


4. August 1997

Stenografenverein 1898 Michelstadt im Internet

Seit heute 18:00 Uhr ist der Stenografenverein 1898 Michelstadt mit eigenen Seiten im Internet. Nach dem VKMB Offenbach (November 1996) und dem Stenografenverein 1897 Langen (März 1997), deren Seiten vom Vorsitzenden des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig, in Absprache mit diesen Vereinen gepflegt werden, ist Michelstadt damit bereits der dritte hessische Verein im Internet und der erste mit eigenen Seiten. Nach Aussage des hessischen Vorsitzenden werden in Kürze auch die Anschriften der hessischen Stenografenvereine auf der Vereinsseite zu finden sein.


8. Juli 1997

Neue Satzung des Deutschen Stenografenbundes rechtskräftig

Die am 20. April von der Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes (DStB) in Oberhausen verabschiedete neue Satzung wurde heute in das Vereinsregister des Amtsgerichts Friedberg (Hessen) eingetragen und ist damit rechtskräftig.


4. Juli 1997

6. Stenografentreffen an der Gabelsberger-Eiche auf dem Felsberg

Bereits zum 6. Mal hatte der Vorsitzende des Hessischen Stenografenverbandes, Stephan Senzig aus Bad Camberg, zu diesem Stenografentreffen an der Gabelsberger-Eiche eingeladen. Rund zwei Dutzend Stenografen, vor allem aus dem Bereich Südhessen, waren gekommen. In seiner Ansprache brachte der Vorsitzende neue Aspekte zur Kurzschrift und hob erneut die Vorteile hervor, die die Kurzschrift mit ihrem geringen Bedarf an Hilfsmitteln gegenüber den hochtechnisierten modernen Schreibgeräten immer noch hat. Dieses Treffen findet seit 1992 jeweils am ersten Freitag im Juli auf dem Felsberg im Odenwald statt.


20. Mai 1997

Neue Rechtschreibung bei IHK-Prüfungsarbeiten

Auf Anfrage des Deutschen Stenografenbundes, wie bei der Bewertung von IHK-Prüfungsarbeiten im Hinblick auf die neue Rechtschreibung zu verfahren ist, hat der Dachverband der deutschen Industrie- und Handelskammern, der Deutsche Industrie- und Handelstag, heute wie folgt geantwortet:

"Der für das Prüfungswesen zuständige Ausschuß der IHK-Organisation hat sich in der Frage der Bewertung von rechtschreibrelevanten Prüfungen für folgende Regelungen ausgesprochen:

  1. Die Kammern übernehmen die von der KMK empfohlene für die Schulen geltende Regelung der Übergangsfrist bis zum 31. Juli 2005. Schreibweisen und Zeichensetzung, die ab dem 1. August 1998 nach den z. Z. noch geltenden Regeln angewendet werden, sind nicht als Fehler zu werten. Die von der KMK für Schulen empfohlene Kennzeichnung der dann veralteten Schreibweise entfällt für Kammerprüfungen.
  2. Die Kammern wenden diese Regelung in umgekehrter Richtung schon sofort an, d. h. Schreibweisen und Zeichensetzung gemäß der Rechtschreibreform werden nicht als Fehler gewertet.
  3. Die Regelung besagt, daß alte und neue Schreibweisen und Zeichensetzung in der Übergangszeit "gleichberechtigt" nebeneinander bestehen und auch als Mischform angewendet werden können. Das gilt auch für unterschiedliche Anwendung im selben Text (z. B. mal "daß" und mal "dass").

Wir gehen davon aus, daß die Prüfungsausschüsse der Industrie- und Handelskammern dieser Empfehlung entsprechend die Bewertung vornehmen."

Demnach gilt also für IHK-Prüfungen die gleiche großzügige Regelung wie bei den Leistungsschreiben in der stenografischen Organisation.


20. April 1997

Neue Satzung des Deutschen Stenografenbundes verabschiedet

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes (DStB) in Oberhausen verabschiedete eine neue Satzung. Im wesentlichen ergaben sich Anpassungen wegen der Weiterentwicklung der Textverarbeitung und Bürokommunikation, Stellung der Ehrenmitglieder, Modifizierungen des Ausschlusses aus dem DStB, Anpassung des Stimmrechts an die Entwicklung der Organisation, Stellung der Ausschußvorsitzenden, Kuratorium zur Unterstützung der Aufgaben des Deutschen Stenografenbundes, Informationspflicht des DStB und auch der Mitglieder. Die Satzung tritt mit der Eintragung ins Vereinsregister in Kraft.


8. März 1997

Wettschreibordnung Kurzschrift modifiziert

Die Jahreshauptversammlung des Hessischen Stenografenverbandes in Friedberg beschloß einstimmig, im Bereich des Hessischen Stenografenverbandes es dem Veranstalter zu überlassen, ob in den unteren Leistungsklassen in Kurzschrift acht oder wie bisher zehn Minuten angesagt werden. Die vom Deutschen Stenografenbund beschlossene Wettschreibordnung Kurzschrift läßt keine Wahlmöglichkeit und schreibt vor, in den Leistungsklassen Grundklasse, Praktikerklasse 1 und Praktikerklasse 2 nur noch acht statt bisher zehn Minuten anzusagen. Lediglich in der Meisterklasse (250 bis 475 Silben) ist die zehnminütige Ansage geblieben.


8. März 1997

Verbandsvorstand fast unverändert wiedergewählt

Bei der Jahreshauptversammlung des Hessischen Stenografenverbandes in Friedberg wurde der seit 1987 amtierende Vorsitzende Stephan Senzig, Bad Camberg, für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Als Stellvertreter wurde der nicht mehr kandidierende Rolf Helmsorig, Gießen, von der bisherigen Schriftführerin Brigitte Stegner, Bad Homburg, abgelöst. Neuer Schriftführer wurde Karl-Heinz Thaumüller, Wiesbaden. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden wiedergewählt. Alle Wahlen erfolgten einstimmig.


21. Februar 1997

Neue Rechtschreibung in Veröffentlichungen des Hessischen Stenografenverbandes

Bei seiner heutigen Sitzung beschloß der Geschäftsführende Vorstand des Hessischen Stenografenverbandes, alle seine Veröffentlichungen (u. a. Verbandsmitteilungen, Rundschreiben, Schriftverkehr) bereits ab dem 1. Januar 1998 auf die neue Rechtschreibung umzustellen. Dies gilt nicht für Texte in Leistungsschreiben, nachdem der Deutsche Stenografenbund am 19. Oktober 1996 dafür einen anderen Termin (1. August 1998) festgelegt hat, und auch nicht für ältere Dokumente wie die Satzung oder die Ehrenordnung (zuletzt 1992 bzw. 1995 geändert), die erst bei der nächsten Änderung umgestellt werden sollen.


2. Februar 1997

Neuer Jugendleiter bei HStJ

Bei der Delegiertenversammlung der Hessischen Stenografenjugend in Ronneburg wurde als Nachfolger für die nicht mehr kandidierende Monika Disser, Mannheim, der bisherige Jugendschriftführer Reiner Kreßmann, Darmstadt, gewählt. Neue Schriftführerin wurde Claudia Hühnert, Eschwege. Uwe Dächert, Darmstadt, als Stellvertreter und Rolf R. Helmsorig, Gießen, als Jugendrechner wurden in ihren Ämtern bestätigt.


22. Oktober 1996

Hessischer Stenografenverband als erster Landesverband im Internet

Als erster Landesverband des Deutschen Stenografenbundes ist der Hessische Stenografenverband über den privaten Internetanschluß seines Vorsitzenden seit heute im Internet. Über dieses Medium sollen Mitglieder und Interessenten erreicht werden, die diese Kommunikationsmöglichkeit haben und so schneller informiert werden können als über herkömmliche Medien. Neben Terminen werden die Programme bevorstehender Veranstaltungen, Ergebnisse von Leistungsschreiben, Berichte von Versammlungen und allerlei Wissenswertes aus dem Bereich der stenografischen Organisation zum Inhalt der Seiten des Hessischen Stenografenverbandes gehören. Später sollen auch die Anschriften der angeschlossenen Vereine aufgenommen werden.


19. Oktober 1996

Wettschreibordnung Kurzschrift beschlossen

Nachdem bereits seit Anfang 1995 die Wettscheibordnungen Maschinenschreiben (Geschwindigkeitsschreiben und Sicherheitsschreiben) und Computerschreiben (Texterfassung und Textbearbeitung und -gestaltung) in Kraft sind, hat der Gesamtvorstand des Deutschen Stenografenbundes heute auch die Wettschreibordnung Kurzschrift verabschiedet, die ab 1. Januar 1997 gilt. Dabei wurden die Ansagen in steigender Geschwindigkeit außer in der Meisterklasse von zehn auf acht Minuten reduziert. Außerdem wurde die Wertung der gleitenden Drei-Minuten-Abschnitte wieder auf die Methode umgestellt, die im Bereich des Hessischen Stenografenverbandes bis Anfang der 80er Jahre galt. Neu sind auch die Wertungstabellen für die Fremdsprachenkurzschrift, die vom Hessischen Stenografenverband übernommen wurden.


19. Oktober 1996

Neue Rechtschreibung in Wettschreibtexten

Der Gesamtvorstand des Deutschen Stenografenbundes hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, alle Texte für Leistungsschreiben erst ab dem 1. August 1998, dem offiziellen Termin für die Einführung der neuen Rechtschreibung, gemäß der neuen Rechtschreibung zu erstellen. Im Gegensatz dazu dürfen die Teilnehmer an Leistungsschreiben ab sofort sowohl die alte als auch die neue Rechtschreibung verwenden. Dabei darf auch beliebig gemischt werden (z. B. dürfen sowohl "daß" als auch "dass" in ein und derselben Übertragung vorkommen).